Geschichte des Waldkindergarten Ansbach Wir waren am Anfang zwei Erzieherinnen, Franziska Ringer und Katrin Menzel, mit der Idee einen Waldkindergarten zu gründen. Um einen Verein gründen zu können muss man mindestens zu siebt sein. Somit haben wir uns auf die Suche gemacht und gefunden was wir brauchten: unsere Ehemänner, eine Anerkennungspraktikantin, eine Kinderpflegerin und eine Grundstückbesitzerin. Seit dem 06.01.06 sind wir ein eingetragener und gemeinnütziger Verein. Planungsphase Unser erstes Ziel, einen Waldkindergarten zu gründen war gar nicht so leicht, da es mit unserem geplanten Grundstück nicht klappen sollte. Wir bekamen für das Haus, Lage am Wald, keine Nutzungsänderung, da es ein Schwarzbau aus den 50zigern ist. Wir hatten schon einige Anmeldungen von interessierten Familien, somit mussten wir schnellst möglich einen geeigneten Bauwagen mit passendem Grundstück finden. Damit wir die Kinder trotzdem betreuen konnten, gründeten die Erzieherinnen Franziska Ringer und Sylvia Aberle eine Spielgruppe von höchstens 15 Kindern mit einer Betreuungszeit von 15 Stunden in der Woche(Großtagespflege). Diese startete im Oktober 06 mit 10 Kindern. Durch die kurze Betreuungszeit sprangen leider ein paar Eltern ab. Den anderen möchte ich an dieser Stelle für ihre Geduld und ihr Vertrauen in uns, ganz herzlich danken. Erster Standort Der Verein organisierte die Finanzen, durch Spenden und privaten Geldern und konnte sich im Januar 07 einen Bauwagen ersteigern und im selben Zuge einen Stellplatz am Krankenhaus mit der Stadt vereinbaren. Es stellte sich sehr bald heraus, dass ein Jäger nicht auf unserer Seite war, dieser hatte jedoch sehr starken Einfluss auf die Bauern (Eigentümer von Nachbargrundstücken), und somit konnten wir nicht einmal mit ruhigem Gefühl zum Staatswald wandern. Weiter mussten wir mit den Kindern sehr weit in den Wald laufen und konnten uns nicht wirklich am Bauwagen aufhalten. Die Feuchtlach Daraufhin erkundigten wir uns bei dem Staatsforsten nach einem anderem Waldgebiet, mit möglichst keinen Nachbarn. Sie boten uns die Feuchtlach an, einen schönen Mischwald. Hier könnten wir den Bauwagen direkt in den Wald stellen und die Eltern hätten eine Parkmöglichkeit direkt am Wagen. Weiter würde uns das Staatsforsten erlauben, alle Spielmöglichkeiten hängen oder stehen zu lassen. Ebenfalls dürften wir unser Tipi aufstellen und, und, und. Umgehend suchten wir das Jugendamt auf und kündigten unseren Umzug an. Das ging leider sehr stockend, da wir eine gesonderte Betriebserlaubnis benötigten. Monate vergingen, am 13.08 07 kam dann endlich die Betriebserlaubnis für die Feuchtlach, wir hatten es endlich geschaft!!! Die Bedarfanerkennung von 20 Kindergartenplätzen, d.h. die Finanzierung der Stadt Ansbach, wurde von der neuen Oberbürgermeisterin Carda Seidel im Juli 2008 erteilt.